Über mich

Warum mir Integration wichtig ist

Vor allem anderen bin ich ein Familienmensch.

Geboren wurde ich als Tochter einer niederländischen Mutter und eines Vaters mit indonesischen Wurzeln. Durch meine Großeltern väterlicherseits habe ich früh erlebt, wie wichtig Gemeinschaft, Zugehörigkeit und zwischenmenschliche Nähe sind. Menschen kamen zusammen, erzählten Geschichten, aßen gemeinsam und nahmen sich Zeit füreinander. Nicht das Äußere stand im Mittelpunkt — sondern das Miteinander.

Dieses Verständnis begleitet mich bis heute.

Ich wurde in den Niederlanden geboren, bin im Odenwald aufgewachsen und habe viele Jahre auf den Kanarischen Inseln gelebt. Zweimal musste ich selbst in einem neuen Land ankommen und eine neue Sprache lernen. Beide Male waren es freundliche, offene Menschen, die den entscheidenden Unterschied gemacht haben.

Genau deshalb liegt mir dieser Aspekt auch in der Arbeit mit internationalen Pflegefachkräften besonders am Herzen.

Denn Menschen bleiben selten allein wegen eines Arbeitsplatzes. Sie bleiben dort, wo sie sich gesehen, verstanden und zugehörig fühlen.

Durch meine Tätigkeit als Integrationsbeauftragte im Klinikbereich erlebe ich täglich die Herausforderungen interkultureller Zusammenarbeit — auf Station, im Team und im Alltag internationaler Fachkräfte. Dabei geht es oft um weit mehr als Sprache oder Einarbeitung. Es geht um Orientierung, Kommunikation, gegenseitiges Verständnis und die Frage, wie Menschen in einem neuen Umfeld wirklich ankommen können.

Neben meiner praktischen Arbeit im Pflege- und Klinikbereich verfüge ich über langjährige Erfahrung in Coaching, Team- und Personalentwicklung, interkultureller Kommunikation sowie sozialer Integration.

Ich arbeite mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Lebensrealitäten und spreche fließend Deutsch, Englisch, Niederländisch und Spanisch.

Mein Fokus liegt darauf, interkulturelle Zusammenarbeit im Pflegealltag nachhaltig zu stärken — menschlich, lösungsorientiert und nah an den tatsächlichen Herausforderungen im Arbeitsalltag.